Beim Frühstück kein Regen, pünktlich zur Abfahrt fängt es in Strömen an zu
regnen. Nach kurzer Abfahrt geht es 1000 m fast konstant hinauf zum
Brenner Grenzkamm. Wir treffen auf dem im Routenführer beschriebenen Alm Bauer,
werden aber nicht wie angekündigt mit der Mistgabel vertrieben. Grandiose,
unberührte Gebirgslandschaft entlohnt uns mehrfach für alle Mühen. Wer
weiß, vielleicht wiederholen wir diese Etappe noch mal bei schönem Wetter.
Kuh Stehblockade
bei Sauwetter ist verschwommen ein Fahrrad Verbotsschild zu sehen auf dem 2040 hohen Brenner Grenzkamm
Nach rasanter Abfahrt vorbei an schaurigen, verfallenen Wehranlagen der
Wehrmacht, finden wir einem Grenzlokal in Italien Unterflucht vor den
mittlerweile sinnflutartigen Regengüssen.
der aussichtlose Versuch unsere Sachen zu trocknen im Waschkeller der Gaststätte
Wir entscheiden uns nach einem deftigen Mittagessen das 2200 m hohe Schlüsseljoch weiträumig über Sternzig zu umfahren. Es war einfach zu gefährlich bei den derzeitigen Bedingungen. Die Bäche im Tal waren mittlerweile zu
reißenden Strömen angeschwollen. In den Dörfern dröhnten die Notsirenen.
Erschöpft kamen wir abends im Pfitscher Tal in Kematen an unserer
Unterkunft Alpenrose an. Endlich hatte es oh Wunder aufgehört zu regnen. Sogar
die Sonne war kurz zu sehen. Freundlicherweise durften wir die Waschmaschine
und wichtiger noch den Trockner benutzen. Wir ließen den Tag mit Karate
Kid Junior ausklingen.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen