Donnerstag, 14. August 2014

Über Pfunderer Joch in die Dolomiten (61 Km, 2450 m hoch, 1950 m runter)

Der für mich letzte Tag war gleichzeitig die Königsetappe der Tour. Auch wenn wir sie nicht ganz schafften, erfüllte sie diese Erwartung.  Zur Abwechslung starteten wir den langen Anstieg zum Pfunderer Joch auf 2568 m im trockenen. Allerdings hielt die Trockenzeit nur ca. 1 Stunde an. Der leichte Nieselregen wechselte ab einer gewissen Höhe in dicke Schneeflocken, der am Joch sogar neben dem Altschnee liegen blieb. 

 Stefan hatte ein Garmin Navigationsgerät mit der abgespeicherten Fahrtroute, ohne das wir an zahlreichen Weggabelungen aufgeschmissen gewesen wären




 ohne trockenen Fusses finden wir schliesslich einen Weg über einen Gebirgsbach













  Geschafft! der Pfunderer Pass in 2568 m!!





Auf der halsbrecherischen Abfahrt mündete der Schneefall in stürmische Hagelschauer.  Genau in dem Moment platzte bei Stefan der Hinterreifen. 







Komplett durchnässt und mit starr gefroren Gliedern rasten wir weiter bis zur wunderschönen Weitenbergalm. Hier gibt es die besten Kasknödel und Kaiserschmarrn auf der Route und das wohlgemerkt von temporären Piefke Aussteigern zubereitet.
Unten im Tal war unsere Motivation dann allerdings doch zu weit im Keller um erneut hoch zu unserem geplanten Zielpunkt der Starkenfeldhütte zu gelangen. Stattdessen blieben wir in Ehrenburg im Gasthof Obermayr. 


Unsere Radklamotten im Hotel Trockenraum